Wärmeversorgung

Die Beheizung des Gebäudebestandes der Republik Österreich erfordert den Einsatz von etwa 1.230.000 MWh/Jahr in Form von Fernwärme, Gas, Öl und festen Brennstoffen. Zusätzlich werden 430.000 MWh Strom verbraucht. Dafür werden Gesamtaufwendungen von 112 Mio €/Jahr getätigt.

Um den Energieeinsatz und damit die Kosten zu kontrollieren, haben die Energieberater des Bundes in einem großen Teil der Bundesgebäude die monatliche Energie-Buchhaltung eingeführt. Mit Hilfe der von den einzelnen Liegenschaften gemeldeten Verbrauchswerten wird eine bundesweite Energiestatistik erstellt.

Damit ist es möglich, eine objektive Bewertung des Energieverbrauches im jeweiligen Gebäude vorzunehmen und ggf. korrigierend einzugreifen.

Die Energieberater des Bundes überprüfen in regelmäßigen Abständen bzw. im Anlassfall haustechnische Anlagen auf Funktion und energiesparenden Betrieb.

Dabei werden z.B. Messgeräte zur Feststellung des feuerungstechnischen Wirkungsgrades, des hydraulischen Heizungsanlagenzustandes, der Raumtemperaturen, der Luftmengen bei Lüftungs- und Klimaanlagen zum Einsatz gebracht.

Die Energieberater des Bundes sind bemüht, alternative Brennstoffe in verstärktem Ausmaß zur Anwendung zu bringen. Sie beraten die Gebäudenutzer nicht nur technisch, sondern legen genaue Berechnungen über die zu erwartenden Kosten vor.

Ein wichtiger Aspekt zur Substituierung fossiler Brennstoffe durch biogenes Heizmaterial ist u.a. die Reduktion des CO2 Ausstoßes und die heimische Wertschöpfung.

Die energiesparende Bedienung moderner Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen bedarf einer eingehenden und wiederkehrenden Einschulung vor Ort.

Die Energieberater des Bundesschulen Heizbeauftragte bzw. Anlagenbetreuer in Bundesdienststellen an ihrer Anlage ein.