Die MitarbeiterInnen des  Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen sind in Österreich seit  Jahrzehnten die Fachexperten auf dem Gebiet der Messtechnik und zuständig für die Zulassung, Prüfung und Eichung von Messgeräten aller Art.

Seit April 2020 wurde nun auch als unabhängiges Institut die Prüfung von Atemschutzmasken übernommen und ein Prüfstand dafür aufgebaut.

Wichtige Informationen für Verwender von FFP-Masken

Auf der Maske muss Folgendes stehen

  1. Herstellername
  2. CE-Kennzeichnung gefolgt von vierstelliger Nummer der Notifizierten Stelle
  3. „EN149:2001 + A1:2009“
  4. „FFP 2“ (FFP steht für Filtering Face Piece)
  5. „R“ (wenn die Masken wiederverwendbar sind) oder „NR“ (steht für eine einmalige Verwendung)

Fehlt eine dieser Angaben, ist die Maske nicht ordnungsgemäß in Europa zugelassen (konformitätserklärt).

FFP-Atemschutzmaske mit erforderlichen Beschriftungen für EU Zertifizierung
  Eigenschutz Fremdschutz
FFP2 Masken ohne Ventil
FFP2 Masken mit Ventil Nein
Chirurgische Masken Nein
Mund Nasen Schutz (MNS) Nein

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Bei der Prüfung nach EN 149:2001 +  A1:2009 wird im Wesentlichen folgendes geprüft

  • Verpackung
  • Werkstoff
  • Praktische Leistung
  • Oberflächenbeschaffenheit von Bauteilen
  • Gesamte nach innen gerichtete Leckage (Luft die seitlich eindringt)
  • Durchlass des Filtermediums
  • Hautverträglichkeit
  • Entflammbarkeit
  • Kohlendioxid-Gehalt der Einatemluft
  • Kopfbänderung
  • Gesichtsfeld
  • Ausatemventil(e)
  • Atemwiderstand
  • Einspeichern

Wichtige Hinweise zur Verwendung und Details zur Zulassung von Atemschutzmasken, finden Sie hier!

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Informationen für Hersteller von Atemschutzmasken finden Sie hier

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Mess- und Eichwesen

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Ein leistungsfähiges nationales Messwesen ist ein unverzichtbarer Teil der Infrastruktur eines Industriestaates.

Hochentwickelte Messtechnik ist eine der Grundvoraussetzungen für Qualität und Fortschritt in Handel, Industrie, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Umweltschutz.

In Österreich hat das BEV den gesetzlichen Auftrag, für diese Grundlagen zu sorgen. In seiner Funktion als nationales Metrologieinstitut hält das BEV in der Gruppe Eichwesen die verbindlichen Nationalen Etalons (Messnormale) zur Darstellung der gesetzlichen Maßeinheiten bereit und stellt deren internationale Gleichwertigkeit sicher. Es steht damit an der Spitze des nationalen metrologischen Systems.

Im Rahmen des physikalisch-technischen Prüfdienstes (PTP) werden die Maßeinheiten durch Kalibrierung und Prüfung von Messgeräten unter Anschluss an die nationalen Normale weitergegeben.

Seminare und Fortbildungsveranstaltungen des PTP auf dem Gebiet der Metrologie ermöglichen, dass Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft vom Spezialwissen der Experten des BEV profitieren. Diese metrologischen Dienstleistungen sind ein Beitrag zur Weiterentwicklung der wissensbasierenden Gesellschaft und zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich.